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„Finning“-Verbot: ab 1. Juni 2012

„Finning“-Verbot: ab 1. Juni 2012

Ab 1. Juni 2012 verlangt die ISSF-Resolution 12-01 von allen an der ISSF teilnehmenden Unternehmen die Einführung einer firmenweiten schriftlichen Richtlinie, keine Geschäfte mit Fischereifahrzeugen zu unterhalten, welche Finning vornehmen. „Finning“ ist das Abtrennen der Flossen von lebenden Haien und das Zurückwerfen der Kadaver ins Meer. Dies ist eine verschwenderische Praxis und eine, die die Qualität der Daten unterminiert, die zur Verwaltung und Erhaltung von Hai-Populationen erforderlich sind.

Die Resolution erfordert, dass alle Thunfischereien sämtliche gefangenen Haie an Bord behalten, an Land bringen und melden, es sei denn, die Zurückbehaltung ist gesetzlich verboten oder der Hai kann lebend wieder freigelassen werden.

Ab September dürfen alle der ISSF angeschlossenen Verarbeiter, Händler, Importeure, Spediteure und andere Unternehmen der Fischereiwirtschaft keine Geschäfte mehr mit Schiffen unterhalten, welche Finning vornehmen, oder mit Reedereien, welche keine öffentliche Richtlinie zum Verbot von Finning eingeführt haben.

Jeder mit Informationen über ein Schiff, das nachweislich Finning betrieben hat, kann uns per E-Mail benachrichtigen an info@iss-foundation.org.

Klicken Sie hier, um mehr über das Finning-Verbot zu lesen.

#BeifangProjekt: WCPO-Forschungsschiff ausgelaufen

Die Cape Finisterre, ein Ringwadenfänger, hat sich von Pago Pago, Amerikanisch-Samoa, auf eine 45-tägige Fahrt im westlichen und mittleren Pazifik begeben. Die Forscher an Bord planen, mehrere Fragen im Zusammenhang mit Fängen und Beifängen zu untersuchen und dabei den Zeitraum von vor dem Erreichen des FADs durch das Schiff bis schließlich zum Löschen des Fangs im Hafen zu erfassen.

Cape Finisterre, Pago Pago

David Itano (ganz rechts), Forschungsleiter und vier Techniker.

Klicken Sie hier, um mehr Informationen und Bilder von der Forschungsfahrt zu erhalten.

ProActive-Schiffsregister

Seit der Ankündigung letzte Woche auf der INFOFISH TUNA 2012 in Bangkok ist das Interesse groß seitens Einzelhändlern, Fischern und Verarbeitern am ProActive-Schiffsregister (PVR). Die häufigsten Fragen betrafen die Schiffe, die sich registrieren sollten, wie die Einhaltung der ISSF-Verpflichtungen überwacht und Thunfischkäufern mitgeteilt wird und welche Art von Unterstützung Schiffe im PVR erhalten, um die ISSF-Verpflichtungen zu erfüllen. Wir haben ein Dokument mit Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zusammengestellt.

Klicken Sie hier, um Zugriff auf häufig gestellte Fragen zum PVR zu erhalten.



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